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Burnout: Vorbeugen ist besser als Leiden

 

Burnout ist ein grässliches Wort. Wir verbinden damit Menschen, die keine Leistung  mehr bringen, „ausgebrannt“ und zu schwach sind für unsere Gesellschaft. Experten sind sich darin einig, dass der Mensch in der beschleunigten Gesellschaft einer dauerhaften psychischen Belastung ausgesetzt ist. Wir müssen uns ständig neuen Erwartungen anpassen, kämpfen permanent mit Zeitnot und leiden unter Informationsüberflutung. Warum stecken das einige so leicht weg? Warum scheitern andere an ihrer eigenen To-Do-Liste?

Jeder Zehnte leidet – meist still

Eigentlich geht es uns richtig gut: Die Lebenserwartung war nie höher, die medizinische Versorgung nie besser, der Zugang zu Bildung nie umfassender, der gesetzlich garantierte Urlaub nie länger. Wir haben ein Wohlstandsniveau erreicht, das in der österreichischen Geschichte einmalig ist. Dennoch kapitulieren rund 900.000 ÖsterreicherInnen (vgl. antiburnoutcare.at) jährlich unter den typischen Burnout-Symptomen: Emotionale Erschöpfung, Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse, Verhaltensänderungen, innere Leere, Rückzug, Zusammenbruch.

Selbsthilfe ist meist am effektivsten

Burnout-PatientInnen sind auf professionelle Hilfe von außen angewiesen. Doch häufig fehlt das Problembewusstsein der Betroffenen. Die Einsicht, dass wir in einer Sackgasse gelandet sind. Die Erkenntnis, dass die bisherige Arbeitsweise und der Lebensstil überdacht und verändert werden müssen.

Betroffene berichten

Erfahrungsberichte und Studien zeigen, dass Ausdauersport Burnout-Symptome bessern kann – mitunter selbst bei PatientInnen, denen Medikamente alleine nicht geholfen haben. Sport zählt bei vielen ehemaligen Burnout-Betroffenen zum Alltag.

Yoga, Meditieren, Tanzen: Wer sich eingebunden fühlt in einen größeren Sinnzusammenhang, hat meist ein stärkeres Selbstwertgefühl. Belastungssituationen werden besser bewältigt.

Isländer und Waldorf-LehrerInnen haben etwas gemeinsam: Sie ziehen sich für mehrere Wochen aus dem Beruf zurück, um einer unabhängigeren Lebensweise nachzugehen. Diese Form der Selbstbestimmung und die Konzentration auf nur wenige Tätigkeiten erhöhen die Lebenszufriedenheit.

Dauerhafte Einsamkeit löst oft Angststörungen aus. Lachen, Liebe und Lust dagegen sind unser permanenter Energie-Motor.

Alles Gute kommt von Innen

Unterstützende Burnout-Prophylaxe kommt natürlich, wie bei vielen anderen Beschwerden, vor allem auch von Innen:

Lecithine führen zur Ausbildung des beruhigenden Nervenbotenstoffes Acetylcholin im Körper. Acetylcholin fördert die Konzentrationsleistung, erhöht die Stresstoleranz und ermöglicht die Entspannung.

Anti-Stress-Pflanzen wir Ginkgo, Ginseng und Shizandra unterstützen den Körper bei Müdigkeit, Überforderung und Stressbelastung.

AKG (Alpha-Ketoglutarsäure), Eisen, Kupfer, Niacin, Vitamin B6, B12 und Biotin sind der Energieturbo für Gehirn- und Muskelzellen.

B-Vitamine entspannen das Nervensystem.

Burnout kommt nur scheinbar über Nacht. Es ist ein schleichender Prozess, der sich schrittweise ankündigt. Es liegt an uns, diese Schritte rechtzeitig  wahrzunehmen.

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